FDP Pinneberg

Statement von Birgit Klampe zu den Planungen für das Ilo-Gelände

Nun hat man sich entschieden, 360 Wohneinheiten zu bauen. Diese Anzahl halten wir für zu hoch und haben uns für höchstens 250 ausgesprochen, sodass mehr Platz für Gewerbe bleibt.

Der Bau dieser 360 Wohneinheiten führt gerade „An der Mühlenau“ zu enormen Investitionskosten im Straßenbau. Deswegen sind wir für Zurückhaltung bei Ausweisung neuer Wohngebiete, worauf wir auch immer wieder in unseren Wahlbroschüren hingewiesen haben. Pinneberg steht doch unter dem Rettungsschirm des Landes und sollte auf Haushaltssanierung achten!

Ein weiterer kritischer Faktor wird der Verkehr sein. Die Straße „An der Mühlenau“ müsste saniert werden. Nun gut, der Straßenteil parallel zum Ilo-Gelände wird von der Firma Matrix“ übernommen. Den Rest muss aber die Stadt bezahlen.

Es wird naturgemäß zu einer Erhöhung des Individualverkehrs kommen. Folgende Straßen und Richtungen kommen in Frage:

  1. Über die Mühlenstraße und die Hans-Hermann-Kath Brücke Richtung Innenstadt

  2. Über die Mühlenstraße und die Westumgehung Richtung A23?

  3. Über die kleine Mühlenau-Brücke, die verkehrsberuhigte Zone der Oeltingsallee und der Freiherr-von Richthofenstraße Richtung Thesdorf

  4. Oder über die Saarlandstraße und die Richard-Köhn-Straße Richtung Thesdorf


Die Mühlenstraße ist doch schon jetzt ein Nadelöhr. Und was geschieht mit der kleinen Brücke über die Mühlenau zwischen Bahnhof und Emma-Bohnemann-Straße, an der der Gegenverkehr Vorfahrt hat? Die Brücke müsste auf jeden Fall verbreitert werden.

Bei all diesen Planungen hat man zu wenig über den Verkehr nachgedacht. Es ist nachlässig, wenn Planer davon ausgehen, dass der Mensch in Zukunft auf das Auto verzichten wird. Für uns von der FDP stellt sich auch die Frage, ob den Anwohnern ein erhöhtes Verkehrsaufkommen zugemutet werden kann.

Birgit Klampe
Pinneberg den 22. Juni 2016


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