FDP Pinneberg

Verlegung Straßenverkehrsamt

Nein, nicht schon wieder!

Zum Zeitpunkt des Umzuges der Kreisverwaltung nach Elmshorn waren sich die Politiker im Kreistag überwiegend einig, das Straßenverkehrsamt in Pinneberg zu belassen, um den Status einer Kreisstadt zu wahren. Auch aus dem Grund hat der Kreispräsident immer noch seinen Sitz in der Drostei. Waren das nur Lippenbekenntnisse? Welche Halbwertzeit hat eine politische Aussage?

Uns stellt sich die Frage, welches das Kriterium Nummer 1 für den Sitz einer Behörde sein muss. Und dafür gibt es nur eine Antwort: Die Behörde muss für den Bürger gut erreichbar sein. Das gilt nicht für den Sitz der jetzigen Kreisverwaltung und auch nicht für den geplanten Bau für das Straßenverkehrsamt daneben. Eine Umsiedlung ist also nicht bürgerfreundlich.

Die vermeintliche Einsparung für die Kreisverwaltung ginge zu Lasten der Bürger, die weitere Wege und höhere Kosten für den Weg zum Straßenverkehrsamt in Kauf nehmen müssten. Von einer CO² Bilanz, die ansonsten bei vielen Projekten ins Feld geführt wird, ganz zu schweigen. Wahrscheinlich käme es sogar zu einer weiteren Kettenreaktion, nämlich dem
Nachzug des TÜV, ein Vorgang, der dann Sinn machte.

Wir appellieren an die Politiker des Kreises, von dieser Maßnahme Abstand zu nehmen.

Birgit Klampe
Ortsvorsitzende FDP-Pinneberg


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